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Sebastian Wagner
2026Konzeption und UmsetzungSolar und erneuerbare Energien

Lead-Automatisierung für die Solarbranche

Ein n8n-Workflow sucht Unternehmen im Zielgebiet, ergänzt Kontaktdaten, bewertet das Solarpotenzial des Gebäudes und legt nur ab, was die Qualifizierung besteht.

n8nGoogle Places APIGoogle Solar APIREST-APIWorkflow-Automatisierung
Arbeitsfläche des n8n-Workflows mit der Kette aus zeitgesteuertem Start, Unternehmenssuche, Deduplizierung, Blacklist-Abgleich, Anreicherung der Kontaktdaten, Solarbewertung und Ablage.

Ergebnis

Die Vorarbeit im Vertrieb entfällt. Aus einer Liste von Postleitzahlen entsteht ohne Zutun eine Liste geprüfter Leads mit Kontaktdaten und bewertetem Dachpotenzial.

Branche
Solar, Vertrieb im B2B
Auslöser
Zeitgesteuert, alle 30 Tage
Suchraum
Postleitzahlen aus einer Tabelle
Ablage
Data Table mit 13 Feldern je Lead

Ausgangslage

Passende Gewerbekunden zu finden war Handarbeit, und zwar in vielen kleinen Schritten: Unternehmen im Zielgebiet heraussuchen, Websites öffnen, Kontaktdaten abschreiben, Wettbewerber aussortieren, gegen die Liste der bereits angeschriebenen Firmen abgleichen. Am Ende stand noch die Frage, ob das Dach überhaupt für eine Anlage taugt, und die wurde nach Augenmaß beantwortet.

Jeder einzelne Schritt ist trivial. In Summe kosten sie jede Woche Stunden, und zwar Stunden von Leuten, die eigentlich verkaufen sollen.

Wie der Workflow arbeitet

1. Start und Vorbereitung. Ein Schedule Trigger startet den Lauf alle 30 Tage. Der Workflow liest die zu bearbeitenden Postleitzahlen sowie die Liste der bereits kontaktierten Unternehmen ein.

2. Suchen und aussortieren. Je Postleitzahl werden Unternehmen über die Google Places API gesucht. Danach wird über die Place ID dedupliziert, Solarinstallateure werden als Wettbewerber verworfen, und was auf der Blacklist (MaStR) steht, fliegt ebenfalls raus. Denn es sind nur potentielle Kunden interessant, die noch keine PV-Anlage besitzen.

3. Kontaktdaten ergänzen. Zu jedem verbliebenen Unternehmen werden Website und Telefonnummer nachgeladen. Die Website wird abgerufen und die E-Mail-Adresse herausgefiltert.

4. Dach bewerten. Über die Google Solar API kommen Panelanzahl, nutzbare Dachfläche und die erwartete Jahresenergie für das Gebäude dazu.

5. Qualifizieren und ablegen. Nur Gebäude mit mindestens einer vordefinierten Anzahl an möglichen Paneelen bestehen den Filter. Alles darunter wird verworfen. Der Rest landet vollständig angereichert in einer Lead-Tabelle.

Was pro Lead ermittelt wird

Neben Firmenname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse steht am Ende die maximal mögliche Modulanzahl, die nutzbare Dachfläche in Quadratmetern und die erwartete Jahresenergie in Kilowattstunden.

Klingt das nach Ihrem Fall?